#COFFEETALK - Denken wir doch positiv!


Das Leben ist die beste Schule. So heißt es doch immer, nicht wahr? In letzter Zeit habe ich das wieder einmal gelernt bzw. gelehrt bekommen. Wird man einfach ins kalte Wasser geworfen, ohne sich zuvor jegliche Pläne machen zu können, fühlt man sich schnell orientierungslos. Dabei muss ich ja zugeben, dass ich ein Mensch bin, der viel nachdenkt. Zu viel denkt. Schnell kommt man dabei in einen negativen Gedankenstrudel. Ich sagte mir: AUS. Wie ich jetzt positiv denke, erzähle ich euch heute!

Wie es geschieht, nicht positiv zu denken 

Es gibt zwei Varianten, um in einen negativen Gedankenstrudel zu kommen. a) Man befindet sich in seinen gewohnten Routinen, alles ist immer gleich, es passiert nichts Aufregendes, man fühlt sich matt und unaufgeregt. b) Es ereignen sich Dinge, die unerwartet sind, die einen (positiv oder negativ) überraschen, alles ist neu, man kennt sich nicht aus und ist orientierungslos. Bei beiden kann es wie gesagt passieren, dass man in einen negativen Gedankenstrudel gerät. Dabei kann ein einziger und kurzer negativer  Gedanken zu einer negativen Tat führen. Denn dieser Gedanke schaukelt sich auf, er wird zu einem Wort, zu einer Tat und da man Schlechtes erwartet (man denkt ja ohnehin schon negativ), passiert auch etwas in dieser Art. Man fühlt sich dadurch in seiner Denkweise bestätigt und die Gedanken werden noch einmal negativer und der Kreis beginn von vorne. Ich sage mir allerdings immer wieder: Wenn ich in einen negativen Gedankenstrudel kommen kann, dass erst recht in einen positiven! 



Wie ich positiv denke

Oft ist es - und das weiß ich aus eigener Erfahrung- einfacher, negativ zu denken, es erscheint praktischer und irgendwie unaufgeregter. Obwohl es doch viel glücklicher macht, mehr pusht und Energie gibt (und das für sich selbst und andere!), wenn wir positiv denken. Hier möchte ich allerdings anmerken, dass es sehr wohl Situationen und Umstände gibt, in denen positives Denken nicht (komplett) angebracht ist. Ich meine daher, dass man nicht einfach in Allem und Jedem alles als gut wahrnehmen muss. Ein bisschen Menschenverstand schadet da nie ;) 
Ich habe ein kleines Beispiel für euch, wie ich mich selbst austrickse und positiv denke: Nach meinem Urlaub in Portugal dachte ich mir: "Nein, ich möchte nicht nach Hause, hier ist es viel schöner, hier ist richtiger Sommer und ich kann mich ausruhen". Aber ich sagte STOP und veränderte meine Denkweise: "Ich bin dankbar, dass ich eine so schöne Zeit in Portugal verbringen durfte. Es ist nun zu Ende, zu Hause erlebe ich allerdings auch jeden Tag neue, aufregende Dinge. Das macht mich glücklich. Mit im Gepäck habe ich viele schöne Erinnerungen, ein paar Mitbringsel und sogar etwas Bräune. Was will ich mehr?" Wichtig ist für mich, negative Wörter wie "nein" aus meinen Gedanken zu streichen. Es würde nur wieder einen kleinen negativen Touch mit einbringen.



Abwarten, Tee trinken und positiv denken

Eine Lektion, die mich das Leben lehrte ist folgende: Ändern sich Pläne, ohne selbst darauf Einfluss zu haben, darf man nicht den Mut verlieren. Man kann immer etwas tun, sind es auch nur die Gedanken und die Einstellung zu einer bestimmten Situation, die sich zum Positiven wenden. Ich denke mir, dass es im Endeffekt so ausgehen wird, wie es für mich passt und dass sich alles zum Guten wendet. Das geschieht allerdings auch oft über Umwege. Ich bin dankbar und sehe das Glück in Kleinigkeiten. Finde ich das Gute in der Situation, verliere ich den Mut nicht und dann ist das "Abwarten" gar nicht mehr so schlimm. 



Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.


Wie geht es euch mit positivem Denken? Kommt ihr auch manchmal in einen negativen Gedankenstrudel? Was sind eure Tipps dagegen?




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