#COFFEETALK - Sunday Blues + Tipps




Es ist Sonntag. Es ist egal, wann ich aufwache. Denn Wecker ist keiner gestellt. Meine To Do Liste ist kurz. Denn auf ihr steht genau: nichts. Ich lasse mich treiben. Ich lebe in den Tag. Ich lebe mein Leben. Ich habe keinen Stress. Und das Leben ist schön. Aber ein Gefühl überkommt mich: Ich bin traurig. 

Sunday Blues | Traurigkeit am Sonntag

Ich wache auf und es wird eng um meine Brust. Ich spüre einen Druck. Denn es ist Sonntag, der letzte Tag des Wochenendes. Morgen beginnt eine neue Woche. Neue Aufgaben warten auf mich. Die To Do Liste ist bereits jetzt elends lang. Alle Termine sind aufeinander abgestimmt und scheinen nur so in den Terminkalender zu passen. Ich kann den Tag nicht genießen, nur faulenzen und entspannen. Denn ich denke an die nächsten fünf Tage. 
Ich bin traurig. Aber warum? Ich weiß es nicht genau. Die Welt um mich herum scheint still zu stehen, aber meine Gedanken wirbeln im Kreis. Was, wenn ich heute nicht genügend Energie tanke? Die nächsten fünf Tage brauche ich ganz ganz viel davon. Was, wenn ich heute nicht richtig glücklich bin? Dann kann ich es die nächsten Tage auch nicht sein. Denn am Sonntag, da hat man frei. Am Sonntag muss man glücklich sein, oder? Ich bin traurig. Einfach nur, weil Sonntag ist. 

Halt stopp, hier möchte ich umdenken! Nicht umsonst sagt man "A Sunday well spent brings a Week of Content". Heute habe ich die Gelegenheit, einfach nichts zu tun, die Seele baumeln zu lassen. Bin ich traurig, dann bin ich traurig. Bin ich wütend, dann bin ich wütend. Bin ich glücklich, dann bin ich glücklich. Möchte ich den ganzen Tag nur schlafen, ja dann schlafe ich den ganzen Tag. Es ist schließlich Sonntag und wer sagt, dass man am Sonntag glücklich sein muss und keine Traurigkeit verspüren darf? Aber dennoch ist es falsch, traurig zu sein, nur weil Sonntag ist. Denn der Sonntag kommt wieder. Jede Woche. Alle 7 Tage. 56 Mal im Jahr. 

Aber wie gelingt das? Wie kann ich meine Gedanken austricksten? Wie kann ich mir den Gedanken "Nein, heute ist Sonntag, das heißt, morgen ist Montag" abgewöhnen und stattdessen aufwachen und denken: "Heute ist Sonntag. Ich freue mich auf den morgigen Tag, aber jetzt genieße ich den heutigen und ich lebe ihn so, wie er kommt und so, wie er ist"?

Quelle


Tipps gegen Sunday Blues & Traurigkeit am Sonntag

  • Wenn ich gestresst bin ...
Sport, Sport, Sport. Schon nach zehn Minuten Bewegung geht es einem besser und man spürt förmlich, wie der Stress von einem abfällt. Dazu ab ins Fitness Studio oder schnell zu Hause ein Home Workout machen!
  • Wenn ich traurig bin ...
Ablenkung und Tun! Zum Beispiel die Toilette putzen, den Kleiderschrank zusammen räumen, einen Kuchen backen oder die Wäsche waschen. Oft wird man durch nichts tun traurig. Sobald man einiges getan hat, ist die Traurigkeit verflogen und man kann wieder nichts tun ;)
  • Wenn ich ängstlich bin ...
Bewegung an der frischen Luft. Sonne, frische Luft und Bewegung können Wunder bewirken! 
  • Wenn ich mich alleine fühle ...
Wozu haben wir im Handy Favoriten beziehungsweise Kurzwahltasten? Hat man am Sonntag keine Verpflichtungen und Termine, kann man sich schnell einmal allein fühlen. Dann gleich eine Verabredung für einen Brunch, einen Fernsehabend oder einen Spaziergang machen!
  • Wenn ich mich überfordert fühle...
Listen schreiben! Einen Zettel und einen Stift nehmen und alle To Dos, Verpflichtungen und Dinge, die einem in den nächsten Tagen Unbehagen bescheren, aufschreiben und dann nach Prioritäten einteilen. Schon wirkt die neue Woche nicht mehr wie ein unüberwindbarer Berg!






KENNT IHR AUCH DIESES GEFÜHL? WAS MACHT IHR GEGEN SUNDAY BLUES?

xx Mimi




Habt ihr schon meinen letzten Beitrag gelesen? Nicht? Dann mal HIER entlang ...

Kommentare:

  1. Bin gerade durch Zufall noch einmal auf diesen Post gestoßen - der ist echt schön geschrieben! :)

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